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Die Auswertung des Zukunftsvertrages des Kindergipfel 2002 in Neumünster
Auf dem letzten Kigi haben die Teilnhmer einen Zukunftsvertrag erarbeitet und den anwesenden Politikern überreicht. Diese haben sich verpflichtet zu versuchen diesen umzusetzen.
Was sie nun nach zwei Jahren verwirklicht und umgesetzt haben, wollte der Kinderrat im Voraus des Kigi wissen und hat sie angeschrieben. Viele Politiker haben geantwortet bzw. antworten lassen und haben ihre Projekte präsentiert. Der Kinderrat hat nun die Forderungen aus dem Zukunftvertrag 2002 mit den Aussagen der Politikern verglichen und geschaut, ob diese auch wirklich umgesetzt wurden. Die Ergebnisse haben wir euch hier kurz und bündig zusammengestellt:
Wir haben zwischen erfüllten Forderungen, teilweise erfüllten Forderungen, nicht erfüllten Forderungen und nicht bearbeiteten Forderungen unterschieden.
Es ist auffallend, dass besonders bei Themen, die Kinder betreffen, sehr wenig umgesetzt wurde, von den anderen Forderungen dagegen viele. Das kommt unserer Meinung daher, dass viele unserer Forderungen aktuell waren und somit auch im Bundestag besprochen wurden. Also waren bei den meisten Forderungen wie immer nicht wir Kinder ausschlaggebend, sondern die Erwachsenen, aber die Hauptsache ist, dass viele unserer Forderungen umgesetzt wurden.
Gemeinsam für mehr Kinderrechte weltweit und vor Ort
| Forderung |
erfüllt |
teilweise erfüllt |
nicht erfüllt |
nicht behandelt |
| Flüchtlingskinder, die Hilfe benötigen, dürfen nicht abgeschoben werden und müssen die gleichen Rechte haben wie Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit. |
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| Die Kinderrechte müssen in öffentlichen Einrichtungen (z.B. Schulen und Kindergärten) sichtbar aushängen und regelmäßig mit den Kindern besprochen werden. |
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| Kinder müssen an ihrem Wohnort bei Entscheidungen, die sie betreffen, miteinbezogen werden und ein Stimmrecht haben. |
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| Wir fordern Chancengleichheit im Schulsystem und bei der Ausbildungsplatzsuche. Die Wirtschaft muss sich engagieren, die Politik muss dabei die Wirtschaft fördern. Wir fordern die Einführung von rechtzeitiger, umfassender und sinnvoller Berufsberatung. |
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| Wir fordern mindestens eine konkrete Ansprechperson für Kinder und Jugendliche in jeder Stadt. |
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Gemeinsam für eine friedliche Welt
| Wir fordern von der deutschen Bundesregierung die Ablehnung von Militäreinsätzen ohne Zustimmung der UNO und dass sie sich für friedliche Konfliktlösungen einsetzt. |
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| Wir fordern ein Waffenembargo für Krisengebiete in Nahost und anderswo. |
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| Wir fordern, dass die Erziehung der Kinder in den Schulen und Kindergärten zu Toleranz und Gewaltlosigkeit im Vordergrund steht und auch in den Lehrplan aufgenommen wird. |
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Gemeinsam mit AusländerInnen in Deutschland leben
| Interkulturelle Erziehung und Bildung (interreligiöser Dialog) müssen mehr und praxisorientierter in der Schule und in der Gesellschaft gefördert werden. |
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| Wir fordern kostenlose Sprachkurse und Integrationshilfen. |
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Gemeinsam für einen kinderfreundlicheren Verkehr
| Fahrradwege müssen besser vernetzt werden. Außerdem fordern wir besseren Fahrradtransport in Zügen. |
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| Wir fordern die Beibehaltung der Ökosteuer. Ein Teil des eingenommenen Geldes soll der Förderung öffentlicher Verkehrsmittel und deren Ausbau zu Gute kommen. |
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| Wir fordern, dass die Fahrtkosten von Bus, Bahn, S-Bahn usw. deutlich reduziert werden müssen, um öffentliche Verkehrsmittel für alle attraktiver zu machen. |
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| Wir fordern bessere Busverbindungen mit passenderen Uhrzeiten. |
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Gemeinsam für den Wald
| Wenn Leute Müll in den Wald werfen, müssen sie durch hohe Geldbußen bestraft werden. |
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| Wir fordern, dass die PolitikerInnen unsere Wälder und Bäume schützen. |
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| In den Wäldern gibt es zu wenig Ruhezonen für Tiere. Daher fordern wir von den PolitikerInnen, dass es mindestens eine Ruhezone in jedem Wald gibt. |
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Gemeinsam für bessere Verpackungen und sinnvollere Energienutzung
| Wir fordern weniger und schadstofffreie Verpackungen wie auch recyclingfähige Elektrogeräte und den generellen Verzicht auf die Herstellung von Einwegflaschen. |
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| Wir fordern mehr Aufklärung über Recycling, z.B. in der Werbung, durch einen Hinweis auf die Entsorgung oder auch die Thematisierung von Recycling im Chemieunterricht. |
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| Wir fordern die Einberechnung der Entsorgungskosten in den Kaufpreis von Großgeräten (z.B. Kühlschrank). |
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| Wir fordern, dass sich die PolitikerInnen mehr für Solarenergie, Windenergie und Wasserkraft einsetzen. |
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