Der Kindergipfel 2004  Kinder reden - Erwachsene hören zu! Der Kindergipfel 2004  Kinder reden - Erwachsene hören zu! - Wir machen Politik von morgen!
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  Rede von Klaus Schäfer

Klaus Schäfer
Leiter der Abteilung Kinder und Jugend
im Ministerium für Schule, Jugend und Kinder
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Liebe Kinder, liebe Jugendliche,

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Frau Abgeordnete Fischbach und Frau Abgeordnete Krauskopf,

verehrte Mitglieder des Rates und der Verwaltung der Stadt Dortmund,

liebe Gäste,

ich freue mich, dass ich heute für das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder hier in Dortmund mit dabei sein kann, um den Kindergipfel zu eröffnen. Ich danke sehr für die Einladung und kann Ihnen und Euch versichern, der Kindergipfel findet in einer der kinderfreundlichsten Städte Nordrhein-Westfalens und auch in einem sehr kinderfreundlichen Land statt.


Es gibt vieles, was Kinder und Jugendliche hier in Dortmund erleben können. Rund 100.000 junger Menschen leben hier. Sie haben zahlreiche Chancen und Möglichkeiten, ihre persönliche Zukunft mitentscheiden und mitgestalten zu können. Im Land Nordrhein-Westfalen gibt es über 30 Kinder- und Jugendparlamente, Kinderbüros, zahlreiche Jugendorganisationen und andere Formen, wo Kinder und Jugendliche mitbestimmen, mitgestalten und nicht zuletzt auch ihr eigenes Schicksal in die Hand nehmen können. Regelmäßige Gespräche zwischen Politik und jungen Menschen dokumentieren, dass Kinder mitreden können und auch sollen.


Die Stadt Dortmund ist hier vorbildlich und hat viele Initiativen gestartet, von denen auch einige beispielhaft vom Land übernommen und in das Land Nordrhein-Westfalen hineingetragen worden sind. Darauf kann die Stadt Dortmund, verehrter Herr Oberbürgermeister, sehr stolz sein.


Stadt und Land haben aber auch gemeinsam neue Wege der Partizipation von Kindern und Jugendlichen eröffnet, nämlich für die Kinder, die in benachteiligten Familien aufwachsen, die einer besonderen Förderung bedürfen und die in Risiken und Gefährdungssituationen leben.


Ich erinnere an das Frühwarnsystem, welches hier in Dortmund erfolgreich gestaltet wird. Aber auch an den AGENDEA-Prozess, den das Städtenetzwerk NRW erfolgreich durchführt und an die zahlreichen Projekte in Schulen und in Jugendzentren.


Ich möchte aber auch die Grüße des Ministerpräsidenten dieses Landes, Herrn Peer Steinbrück, und der Ministerin für Schule, Jugend und Kinder, Frau Ute Schäfer, überbringen. Beide können aus anderen terminlichen Gründen leider nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen, was sie sehr bedauern. Aber ich versichere Euch, liebe Kinder und Jugendliche, dass Eure Anliegen beiden Persönlichkeiten übermittelt werden und ich bin sicher, dass die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen auch sehr genau darauf achten wird, dass die Forderungen, die Ihr im Rahmen Eures Zukunftspaktes 2004 aufstellen werdet, auch in die politischen Diskussionen einfließen.


Ich freue mich auch ganz besonders, dass an diesem Kindergipfel die Vorsitzende der Kinderkommission, Frau Abgeordnete Fischbach MdB, teilnimmt. Gerade die Kinderkommission hat auch im Bundestag viele Impulse gesetzt und stellt im Rahmen der aktuellen kinderpolitischen Debatte um den Nationalen Aktionsplan wichtige Weichen für die Zukunft junger Menschen.


Auch die Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie des Landtags Nordrhein-Westfalen, Frau Krauskopf MdL, ist anwesend. Sie und der Ausschuss haben die Initiative unternommen, dass der Landtag einstimmig die Änderung der Landesverfassung dahingehend vorgenommen hat, dass Kinderrechte nun Gegenstand der Landesverfassung sind, Kinder vor Gewalt zu schützen sind, die Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder ausgebaut werden sollen u.a.m.


Ihr seht, Nordrhein-Westfalen und Dortmund sind ein guter Standort für einen Kindergipfel. Ich glaube, die Impulse, die von diesem Gipfel ausgehen werden, werden uns auch in der konkreten weiteren Ausgestaltung kinder- und jugendpolitischer Vorhaben begleiten und die Kinderpolitik der Landesregierung beflügeln, damit Nordrhein-Westfalen ein kinderfreundliches Land bleibt.


In diesem Sinne wünsche ich der Stadt Dortmund und Euch ein gutes Gelingen, viel Erfolg und natürlich auch viel Freude und zahlreiche Erlebnisse für Euch hier in Dortmund

Kinderpressezentrum

 
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