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  Interview mit Serap Aygül, Expertin des Workshops Zusammenleben mit Ausländern

Kigi news: Was war ihre Motivation, als Experte am Kigi teilzunehmen?
Serap Aygül: Ich bin selbst Ausländerin und arbeite beim Jugendamt mit sehr vielen ausländischen und deutschen Kindern zusammen.

Kigi news: Wie reagieren Sie, wenn die Kinder eine andere Meinung haben als sie?
Serap Aygül: Ganz normal. Einfach akzeptieren.

Kigi news: Gab es Stellen im Workshop, wo sie selbst als Experte überrascht waren?
Serap Aygül: Die Kinder und Jugendliche sind viel fitter als ich gedacht habe. Sie haben einen sehr guten Einblick.

Kigi news: Was ist Ihnen im Workshop sehr positiv aufgefallen und was sehr negativ?
Serap Aygül: Extrem positiv ist mir aufgefallen, dass sie sehr locker miteinander umgegangen sind, obwohl sie sich nicht sehr lange kennen. Sie sind sehr offen und diskutieren gerne, nehmen auch gerne Meinungen an. Ich habe manchmal gedacht, dass sie gar keinen Experten brauchen. Negativ ist mir gar nichts aufgefallen.

Kigi news: Über welche Erfahrungen berichten die Workshopteilnehmer?
Serap Aygül: Sie sind selber im Alltag mit Ausländern zusammen. Am Anfang wurden im Workshop sehr viele unklare Fragen gestellt. Da haben wir versucht, gemeinsam eine klare Antworten zu finden und einen roten Faden zu finden. Das gesamte Leben mit Ausländern wurde sehr gut reflektiert.

Kigi news: Wie viele ausländische Kinder und Jugendliche leben in Deutschland?
Serap Aygül: Ich weiß, dass ungefähr 4 Millionen ausländische Kinder da sind. Aber wie sich das genau aufteilt, kann ich nicht genau sagen. Denn manche Kinder haben einen türkischen Pass andere einen deutschen. Deshalb ist das mit den Zahlen so eine Sache.

Kigi news: Wie kann man das Zusammenleben verbessern?
Serap Aygül: Indem man einfach neugierig ist. Neugier und Offenheit sind das A und O.

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